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Handwerkskünste und experimentelle Archäologie Kürbistrocknen, Fischen, Flötenbau... Hier könnt ihr über alle Handwerkskünste sprechen.

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  #11  
Alt 02.01.2013, 22:54
mogusch mogusch ist offline
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mogusch Stammes Mitglied
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@Halbtagsfliege, danke für den tipp, aber derlei blei werde ich wohl im survivalfall nicht dabei haben. Dann eher schon spaltschrot vom angelzeugs.

Hab mal unter jagdpfeile gegockelt ... da ist an gewicht einiges vertreten. Von 70 grs bis 135grs (4,54 - 8,75 gramm).
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ist nicht das ganze leben survival?
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  #12  
Alt 06.01.2013, 01:11
Faxi Faxi ist offline
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Das Spitzengewicht, und /oder Gesamtgewicht eines Pfeils sollte auf Zuggewicht und Auszugslänge des zu verwendenden Bogen abgestimmt sein. Wenn es darum geht, für einen Selbstbaubogen einen Selbstbaupfeil zu fertigen, würde die Konservenspitze natürlich ihren Zweck, nämlich eine stark blutende Wunde herbeizuführen, erfüllen. Um aber den Wildkörper so tief zu penetrieren, dass rasch der Tod herbeigeführt wird, sollten die Kanten angeschliffen werden. auch sollten die Spitzen im ganzen kleiner und massiver sein, um bei einem Knochentreffer nicht abgelenkt, oder verbogen zu werden. Die Grösse der Spitze ist so zu wählen, dass die Wunde nicht durch den Pfeilschaft tamponiert wird.
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  #13  
Alt 10.01.2013, 11:53
Benutzerbild von Schwefelporling
Schwefelporling Schwefelporling ist offline
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Zitat:
Zitat von mogusch Beitrag anzeigen
125gr .... die spitze hat momentan 5,85gr, ist 36mm lang, 11mm dick & 28mm breit. Da muß ich wohl den versuch mit einem größeren deckel machen. Auserdem ... scharf ist die pfeilspitze auch nicht. Vlt reich es ja für fische. Wenn ich da an letzten sommer denke ... jede menge döbel in schußnähe. Nur angebissen hat keiner.
Ich muss mir auch mal einen speziellen Fischpfeil bauen, das kann ja nicht so schwierig sein. Mein letzter war zu dick und schwer, dafür braucht man schon einen vernünftigen (Fabrik-) Bogen, sonst reicht die Energie nicht und man schubst die Fische nur weg. Die mehrfach- Spitze könnte ja vielleicht aus Stahlblechstreifen sein, oder auch aus Bambus.

Ansonsten würde ich eher versuchen, einen Nagel zu modifizieren als ein Stück Weissblech. Das Blech kannst Du besser in ein Messer verwandeln, um den Fisch aufzuschneiden oder die Schuppen zu entfernen.
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  #14  
Alt 10.01.2013, 17:51
Faxi Faxi ist offline
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Ein Fischpfeil macht nur Sinn, wenn er den Fisch durchdringt und sich mit einem Widerhaken auf der Ausschusseite festsetzt. Da würde ein stabiler Draht ausreichen. Vielleicht einen dünnen, Karbonpfeilschaft modifizieren, wenn es mit Primitive-Bögen auf Fischfang gehen soll. Und denkt dran... Nur im Notfall. Ansonsten ist Bogenfischen verboten.
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  #15  
Alt 10.01.2013, 19:58
mogusch mogusch ist offline
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oh Faxi! Wenn ich mich mit einem primitiven bogen begnügen muß, dann hab ich in dem fall bestimmt auch kein karbonpfeilschaft dabei.
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  #16  
Alt 10.01.2013, 20:57
Faxi Faxi ist offline
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na, du wolltest doch nen fischpfeil bauen. aber gut, ich sehe schon... zuviele infos eines bogenschützen. grad mit wenig zuggewicht, sollte es ein leichter pfeil sein, den man zur not sogar schraubbar auslegen könnte. aber gut...
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  #17  
Alt 11.01.2013, 12:14
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Schwefelporling Schwefelporling ist offline
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Wenn es darum geht, sich nur aus dem, was man in der Natur vorfindet, mal eben einen Pfeil zum Fischfang zu bauen, scheidet Bambus auch aus, denn der ist ja nicht heimisch.
tja

Ein Haselpfeil mit Widerhaken- Spitze aus einem Stück wäre wohl nicht stabil genug; denn entweder muss es dann schon ein etwas stärkerer Ast sein, oder die Haken wären zu klein und zu weich (absolutes Weichholz, mit weichem Kern). Erst recht problematisch, wenn der Pfeil mehrere Spitzen haben soll.
Schilf taugt nur für den Schaft, Hartriegel ist in der Regel nicht gerade, die Äste der meisten Laubbäume erst recht nicht, Weide ist wieder superweich...

Ich würde es vielleicht mit Fichte probieren, wobei sie hier auch nur in Forsten vorkommt, oder eine gesonderte Spitze aus geschnitzem Knochen verwenden.

Aber unsere gemäßigten Breiten sind nun einmal eine absolute Kulturlandschaft, vielfältig genutzt und vermüllt, so dass man normalerweise selbst in der "Natur" auf alles mögliche Holz und manchmal Metall zurückgreifen kann, und nicht nur auf das, was die Menschen hier in der Steinzeit vorgefunden haben.
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  #18  
Alt 11.01.2013, 18:10
mogusch mogusch ist offline
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@Faxi, deine infos sind schon lehrreich & hilfreich. Bringen mich aber nicht weiter, wenn ich, wie schon mein vorschreiber erwähnt hat, mich aus den ressourcen behelfen muß die mich umgeben.

hasel ... die einen zählen ihn zum härteren holz, andere wiederum nicht. Ich würde gern hasel in der mitte einstufen & gerne verwenden. Aber dort wo ich spielen gehe wächst er nur sporadisch. Was sehr häufig, faßt schon unkrautartig, vorkommt ist bergahorn & esche.
Kulturlandschaft ... Wassertriebe wachsen auf den obstbäumen recht gerade & wenn man weiß welche so wie so weg müssen könnte man doch auch diese verwenden.
Hartriegel ... wachst auch überall bei uns. Genau so wie schlehe. Beides sind recht harte hölzer, beziehungsweise lassen sich die dornen der schlehe bestimmt gut als widerhaken einsetzen.
Wieder ein projekt mehr das sich kommende saison bestimmt bewerkstelligen läßt.
>Ein rel gerader schaft aus bergahorn od esche, mit einem hartriegel"kopf" in dem dorne eingesetzt sind.<
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Geändert von mogusch (11.01.2013 um 20:22 Uhr)
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  #19  
Alt 13.01.2013, 13:18
Lürbker Lürbker ist offline
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Ich will auch mal meinen Senf dazugeben.
Ich habe ja einen Bogen gebaut und beschäftige mich seit dem sehr viel mit dem Thema. Ein neuer Bogen ist in Planung und in zwei Wochen wird mit dem Bau begonnen.
Ich glaube für einen improvisierten Pfeil ist es schon fast egal welches Holz man nimmt. hauptsache gerade. Da kann auch Hollunder genommen werden. Insbesondere wenn man an die Fischjagd denkt.
Wenn ich jetzt im Sommer für eine längere Zeit draußen leben muss sieht es ganz anders aus.
Dann würde ich die Pfeilschäfte ersteinmal trocknen lassen und dann richten.

Ich frage mich ja wie man mal eben einen Bogen bauen kann der nicht nur ein Zuggewicht von mehr als 40# sondern dabei auch noch eine akzeptable Pfeilgeschwindigkeit hat.
Die Bögen die man aus mehreren Hollunderästen oder anderen Sträuchern baut mögen ja schießen nur wirklich handlich stell ich mir das nicht vor. Man muss ja auch noch treffen!
Ich hab es noch nicht ausprobiert falls jemand wirklich damit Erfahrungen gemacht hat dann her damit. Ich lasse mich gerne überzeugen.

Aber Carbonschäfte findet man doch eher selten in der Natur
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Hallo!
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  #20  
Alt 13.01.2013, 13:42
mogusch mogusch ist offline
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mogusch Stammes Mitglied
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Es sind schon an die dreisig jahre als ich den letzten "buschbogen" gebaut habe. Sicherlich kann man das nicht mit euren bögen vergleichen. Schon gar nicht mit der reichweite, treffgenauigkeit, schnelligkeit & dem wumms od wie man das nennt. Aber so schlecht geschossen haben die auch wieder nicht. Zielsicher auf die nächsten 5 - 10m & das reicht meiner meinung nach. Garantiert nicht für schalenwild, was ja so wie so unsinn wäre, aber für fische, ratten, enten & co.
Allerding sind die bögen regelmäßig so nach 1 - 2 wochen gebrochen wenn das holz ausgetrocknet ist.

Achtung, wir schweifen vom thread-thema ab.
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mogusch

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Geändert von mogusch (24.02.2013 um 20:18 Uhr)
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