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Nahrungssuche Da man eher erfriert und verdurstet als an Hunger stirbt, steht die Nahrungssuche erst an letzter Stelle. Die Suche von essbaren Kräutern, Fallenstellen und Fischen...

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  #11  
Alt 24.11.2013, 12:01
mogusch mogusch ist offline
Survival
 
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mogusch Stammes Mitglied
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Zitat:
Zitat von Lürbker Beitrag anzeigen
Finger weg von gewöhnlichen Kastabien!!!! Die sind soweit ich weiß giftig.

http://www.gizbonn.de/?id=152
Das will ich auch raten, finger weg wenn es um den verzehr geht. Obwohl "giftig" nicht ganz so der exakt begiff ist. Unbekömmlich trifft es da wohl eher. Die einschlägige literatur ist sich da aber nicht einig. Einer meint das man die kastanien so behandeln muß wie eicheln, damit man sie verzehren kann. Die anderen lehnen sie komplett ab.
Aber wenn ein gelernter biologe vom verzehr von roßkastanien abrät, dann ist das für mich der beste rat.

Roßkastanien haben aber dennoch ihren nutzen für uns waldläufer.
Das Holz läßt sich leicht spalten oder schnitzen, ist aber ansonsten nicht stakt belastbar od haltbar.
Aus den samen können saponine gewonne werden.
Die stärke dann zu alkohol vergoren werden.
Die blütenstände dienen den bienen als weide.
Soweit ich mich noch erinnern kann, kann man die kastaniensamen auch gut verfeuern.
__________________
gruß
mogusch

ist nicht das ganze leben survival?
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  #12  
Alt 02.12.2013, 10:32
Räubertochter Räubertochter ist offline
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Räubertochter Stammes Mitglied
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Da steht das Wort eines Biologen gegen das Wort eines Wildnislehrers. Ich vertraue in solchen Fällen immer zweiterem! Biologen haben eine ganz andere Ausgangsbasis, die nichts mit dem realen Leben zu tun hat.
Ich habe gehört, Rosskastanien sammeln, rösten, schälen, sehr klein schneiden, mehrere Tage in (natürlich sauberes) Fliesswasser legen, weiterverarbeiten. Das haben so einige indianerstämme gemacht. Ich habe es nur noch nicht gemacht, da es bei uns nur Fliessgewässer gibt, die vorher an nicht-öko-Feldern vorbeifliessen. Mich haben einfach die Erfahrungen damit interessiert...
(PS: Die Nachfahren dieser Stämme leben soweit ich weiss heute noch. )
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  #13  
Alt 23.12.2013, 17:10
Benutzerbild von Sitanka
Sitanka Sitanka ist offline
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Sitanka Stammes Mitglied
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Zitat:
Zitat von Räubertochter Beitrag anzeigen
Da steht das Wort eines Biologen gegen das Wort eines Wildnislehrers. Ich vertraue in solchen Fällen immer zweiterem! Biologen haben eine ganz andere Ausgangsbasis, die nichts mit dem realen Leben zu tun hat.
Ich habe gehört, Rosskastanien sammeln, rösten, schälen, sehr klein schneiden, mehrere Tage in (natürlich sauberes) Fliesswasser legen, weiterverarbeiten. Das haben so einige indianerstämme gemacht. Ich habe es nur noch nicht gemacht, da es bei uns nur Fliessgewässer gibt, die vorher an nicht-öko-Feldern vorbeifliessen. Mich haben einfach die Erfahrungen damit interessiert...
(PS: Die Nachfahren dieser Stämme leben soweit ich weiss heute noch. )
ich geb dir vollkommen recht liebe räubertochter. es geht mir ähnlich. ich arbeite ja mit einigen biologen zusammen und da gibt es kaum welche dabei, die sich wirklich mit essbaren pflanzen oder ähnlichem auskennen. sie können die pflanzen in alle einzelheiten zerlegen, inhaltstoffe analysieren (ist nichts gegen biologen, ganz im gegenteil, ich darf viel von ihnen lernen), aber wenns darum geht, in der natur was essbares zu finden, dann vertrau ich auf einen wildnislehrer/trainer oder einem sogenannten einheimischen, der sich hervorragend mit solchen dingen auskennt.

lg
__________________
lg, Karin Theresa
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  #14  
Alt 24.12.2013, 09:53
Hagen Hagen ist offline
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Hagen Stammes Mitglied
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Zitat:
Zitat von Sitanka Beitrag anzeigen
ich geb dir vollkommen recht liebe räubertochter. es geht mir ähnlich. ich arbeite ja mit einigen biologen zusammen und da gibt es kaum welche dabei, die sich wirklich mit essbaren pflanzen oder ähnlichem auskennen. sie können die pflanzen in alle einzelheiten zerlegen, inhaltstoffe analysieren (ist nichts gegen biologen, ganz im gegenteil, ich darf viel von ihnen lernen), aber wenns darum geht, in der natur was essbares zu finden, dann vertrau ich auf einen wildnislehrer/trainer oder einem sogenannten einheimischen, der sich hervorragend mit solchen dingen auskennt.

lg
Biologe und Natur ist wie Theologe und Glaube .
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  #15  
Alt 09.01.2014, 14:36
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..................
im urteilen bist du immer sehr schnell nicht wahr?
kennst du so viele biologen und theologen?
nein, mal im ernst, man kann nicht alle in einen topf werfen, es gibt überall solche und solche, aber manche wissenschaftler sind halt theoretiker und die meisten kräuterkundigen oder naturkundigen, sind eben praktiker
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  #16  
Alt 23.08.2014, 12:14
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Sitanka Sitanka ist offline
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Sitanka Stammes Mitglied
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hallo sibylle,

ich komme aus dem mühlviertel und bin den johannesweg schon gegangen. er ist 85 km lang und keine 70 km. er ist wunderschön zu gehen, die natur ist atemberaubend und es waren wundervolle und sehr besinnliche tage.
im mühlviertel findet man sehr viele wildkräuter und beeren die man essen kann, auch ich habe es auf dem weg so gemacht und vor allem hast du kaum eine feinstaubbelastung, weil fast die gesamte strecke so schön angelegt ist, dass du sehr selten irgendwo ein stück auf der straße (und die sind klein) gehen musst. du bist fast nur in der wildnis unterwegs, ab und an einmal ein bauernhaus, aber quer durch wald und wiese, wo es genug zu essen gibt.
derzeit gibts natürlich auch eine menge an essbarer pilze, wir haben besonders viel eierschwammerl und röhrlingspilze.

lg, karin theresa


Zitat:
Zitat von Sibylle Beitrag anzeigen
Hallo mein Name ist Sibylle ich komme aus dem Norden von NÖ und bin neu hier im Forum.

Ich bin voll gerne in der Natur, schlafe oft draußen und möchte noch tiefer in die Materie eintauchen. ;-)
Jetzt hab ich von einer Freundin vom Johannesweg erfahren. Das ist ein Rundwanderweg im Mühlviertel (OÖ) und ist 70km lang. Ich möchte im September den Weg so in vier Tagen gehen, natürlich auch draußen schlafen ABER was mir viel wichtiger ist, ich will mich auch nur rein pflanzlich ernähren.
Mir ist schon klar, dass ich diese 70 km auch in 2 Tagen gehen könnte, dass ich das auch ohne Essen schaffen würde, aber um das geht es mir nicht.

Hab auch schon einiges an Literatur gelesen, was es so an essbaren gibt, aber jetzt eben die Frage, was würdet denn ihr so auf einer Reise essen?
Meinen Gaskocher würde ich mitnehmen um z.b. Brennesselspinat zu machen.

Danke für eure Antworten!
Sibylle
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