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Outdoor- & Reiseberichte Egal, ob ihr eine Stunde,eine Woche, oder ein Jahr unterwegs seid...

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  #1  
Alt 25.12.2012, 21:36
Zeline Zeline ist offline
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Standard Ein halbes Jahr in die Wildnis

Hey,
ich bin durch mehr oder weniger Zufall auf dieses tolle Forum gestoßen und musste mich direkt anmelden, denn seit langem geistert da eine Idee durch meinen Kopf. Ich möchte ein halbes Jahr mindestens in der Natur zubringen zusammen mit Pferd und Hund und vielleicht ein oder zwei Begleitern wenn diese sich finden lassen. Mitnehmen möchte ich soviel ich eben bei mir haben kann. Dieses halbe Jahr raus aus der Zivilisation möchte ich nach meinem Abitur machen. Ich war schon immer eine Abenteurerin. Ich befinde mich gerade im Austauschjahr in Dänemark und möchte nächstes Jahr vielleicht ins Austauschjahr nach Mexiko, wenn das Geld reicht. Ich interessiere mich sehr fürs Bogenschießen, reite seit dem 7. Lebensjahr und liebe Hunde. Ich würde gerne mit einem Pferd und einem Hund in der Natur leben aber bin mir noch sehr im unklaren darüber, wie ich das verwirklichen kann. Könnt ihr mir vielleicht helfen meine Gedanken da etwas klarer werden zu lassen? Wo darf man denn sowas überhaupt machen, also müsste ja dann ein Land sein in dem man auch Jagen darf und in einer Gegend in der man sich einfach so aufhalten kann. Wie könnte das mit den Tieren funktionieren? Gibt es Leute die das schonmal gemacht haben und wenn ja gibt es dazu Berichte im Internet?
Falls meine Ausdrucksweise etwas komisch ist so liegt das daran dass ich es nicht mehr so gewohnt bin Deutsch zu reden. Ich bitte das zu entschuldigen
Vielen Dank schonmal und Liebe Weihnachtsgrüße,
Line
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  #2  
Alt 25.12.2012, 22:11
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BugOutSurvival BugOutSurvival ist offline
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Registriert seit: 17.03.2012
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BugOutSurvival Stammes Mitglied
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Nabend und ebenfalls frohe Weihnachten


Ein halbes Jahr in der Wildniss mit Pferd und Hund und eventuell mit 2 Begleitern...

Hmm...

Eines muss dir jedenfalls bewusst werden...

1. Ein halbes Jahr in der Wildniss, ÜBERLEBT man mal nicht eben so...

Selbst wenn du für 6 Monate (knapp über 180 Tage) dich nur von BP5 oder NRG 5 Ernähren würdest, müsstest du 90Kg nur an Lebensmitteln mitnehmen (Alleine für dich, dazu kommt noch das Pferd, was eventuell noch zu verkraften wäre da es Gras frisst, und der Hund der Definetiv Nahrung braucht)

2. Wildcampen ist in den meißten Ländern verboten ( Naturschutz )

3. Das Jagen von Tieren und Sammeln von bestimmten (Geschützten) Pflanzen/Pilzen, ist ebenfalls Verboten. (Gehört zum Part : Nahrung finden etc.)

4. Deine Ausrüstung MUSS Tip Top sein!

Geht auch nur ein wichtiger Gegenstad Kaputt (Messer, Feuerstahl, Rucksack etc.) kann das ganz schnell in die Hose gehen.

5. Wie gut kannst du mit dem Pferd umgehen?

Ist das Pferd an Extreme Situation gewöhnt? (Umgang mit Raubtieren z.B. Wölfen etc.)

Wen man ein Pferd als Hobby hat, heißt das nicht zwangsweise das man mit dem Pferd auch in der Wildniss gut Umgehen kann!

6. Wie gut kannst du mit deinem Hund umgehen?

Ist dein Hund für so Extreme Situtationen Trainiert?

7. Was Passiert wenn sich das Pferd oder der Hund ein Bein bricht? könntest du es Verkraften dem Tier das leid zu ersparen? (In der Wildniss ist Hilfe oft hunderte Km entfernt!)


Ich würde dir vorschlagen erstmal höchstens eine Woche oder ein Wochenende draußen zu verbringen (Alleine und wenn du bereit dafür bist)

Solche Touren darf man nicht Unterschätzen...

Vorallem kann ich dir aber schon eins Versichern:

Klar, solche Touren sind schon spannend, allerdings sind

solche Touren weder Romantisch noch sind es Abenteuer, so wie man sie oft in Filmen sieht!
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  #3  
Alt 25.12.2012, 22:35
Zeline Zeline ist offline
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Vielen Dank für deine schnelle Antwort!
Also zu dem Essen erst einmal: ich hatte eigentlich nicht vor allzu viel mitzunehmen an Lebensmitteln. Deshalb wollte ich ja in ein Land in dem Jagd nicht verboten ist um mir mein Essen und das des Hundes selbst zu erlegen und Fischen wollte ich auch und essbare PFlanzen sammeln.
Was das mit Pferd und Hund angeht so hatte ich geplant vorher selbst an vielen Kursen teilzunehmen und auch 2 mal jeweils 2 Wochen mit PFerd und Hund Probe zu machen und PFerd und Hund würden vorher über ein halbes Jahr in immer größeren Zeitspannen an die Wildnis gewöhnt werden.
Gibt es denn vielleicht eine Gruppe die sowas macht oder einfach jemanden der damit Erfahrung hat den man anschreiben könnte?
Liebe Grüße
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  #4  
Alt 25.12.2012, 22:36
Zeline Zeline ist offline
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Achja zu Punkt 7 noch: Ja das könnte ich verkraften
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  #5  
Alt 25.12.2012, 22:46
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BugOutSurvival BugOutSurvival ist offline
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BugOutSurvival Stammes Mitglied
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Zitat:
Zitat von Zeline Beitrag anzeigen
Achja zu Punkt 7 noch: Ja das könnte ich verkraften
Ich hoffe du verstehst auch was ich mit "leid ersparen" meine.

Selbst ich habe ab und zu meine Probleme wenn ich ein Tier

(ARTGERECHT UND LEGAL ERWORBEN BZW. ZUM VERZEHR BEREITGESTELLTE TIERE!!! damit mich auch keiner Falsch versteht )

zum Verzehr töte!

Mit einem Tier was man seit Jahren pflegt, was man liebt usw. sieht das nochmal eine ganze ecke schlimmer aus.

Aber nun gut ich möchte hier deine Psyschichen fähigkeiten nicht in Frage stellen


Zum Thema Essen:

Natürlich würdest du nicht soviel mitnehmen, das würde keiner.

Allerdings ist es auch nicht so einfach über 6 monate lang sich jeden Tag sein Essen zusammen suchen zu müssen...

Wenn du es allerdings so machen möchtest musst du mindestens einen halben Tag nur nach Essen suchen um nicht am ende mit nichts da zu stehen.

Soweit ich weiß ist das Jagen von Tieren ohne Erlaubnis auf der ganzen Welt verboten (lediglich Urvölker in Asien, Afrika und Südamerika haben dieses Privileg)

Beim Angeln sieht es da schon etwas anders aus allerdings muss man da ebenfalls sehr gut darin sein und vorallem geduld haben!


Das Training mit deinen Tieren würde ich auf jedenfall vorher machen allerdings kenne ich weder Leute die auf sowas Spezialisiert sind noch irgendeinen der damit erfahrung hat.
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  #6  
Alt 25.12.2012, 22:54
Zeline Zeline ist offline
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@mogush:
Danke für deine Links! Werd mich da auf jedenfall mal durchstöbern und wenn ich das schaffe auch versuchen Kontakt aufzunehmen!

@BugOutSurvival:
Hmmm ich habe hier im Forum vorhin etwas von einem Mann gelesen, der für ein Jahr mit einem Clan in die Wildnis gegangen ist und die haben da auch gejagt und ich hatte mich zuvor mal darüber etwas schlau gemacht und war in meiner Erinnerung darauf gekommen, dass es nicht überall auf der Welt verboten ist. Ich werd mich auch da nochmal reinlesen. Ansonsten sagst du ja auch "ohne Erlaubnis" und da werde ich dann einfach mal gucken ob man an solch eine Erlaubnis nicht rankommen könnte.
Es muss doch Hoffnung für meinen Lebenstraum bestehen
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  #7  
Alt 25.12.2012, 22:42
mogusch mogusch ist offline
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hallo Line!

Tja, wenn du da mal vor 20 jahren gekommen wärst ...

Bei deinem vorhaben kommt mir gleich ein film in den sinn, den ich vor geraumer zeit gesehen habe. Da war ein australier mit pferd & später dann auch mit hund auf den spuren der mongolen unterwegs. Von der mongolei bis nach ungarn. vlt kennst du den film ja auch. Er hat auch unterstutzung aus der bevölkerung erhalten, weil sich das auch rumgesprochen hat, was er da vor hatte. Trotzdem war es eine sehr entberungsreiche zeit mit vielen gefahren & hinternissen. Mit etwas glück läßt sich vlt der typpi kontaktieren & eine entsprechende korrespondenz aufbauen.

http://www.kleinezeitung.at/nachrich...h-ungarn.story

http://www.spiegel.de/fotostrecke/vo...cke-25052.html

http://de.pedia.org//Tim_Cope

http://www.pferdplus.com/news/abente...e-nicht-reiten
__________________
gruß
mogusch

ist nicht das ganze leben survival?
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  #8  
Alt 28.12.2012, 10:38
mogusch mogusch ist offline
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mogusch Stammes Mitglied
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Zitat:
Zitat von Zeline Beitrag anzeigen
Hey,
.... Ich möchte ein halbes Jahr mindestens in der Natur zubringen zusammen mit Pferd und Hund und vielleicht ein oder zwei Begleitern wenn diese sich finden lassen. Mitnehmen möchte ich soviel ich eben bei mir haben kann. Dieses halbe Jahr raus aus der Zivilisation möchte ich nach meinem Abitur machen. .... Vielen Dank schonmal und Liebe Weihnachtsgrüße,
Line
Wenn es dir nur darum geht, da gäbe es auch noch andere möglichkeiten. z.b. 1/2 jahr auf einem hof in irland ohne jeglichen kompfort. Aber jeden tag raus bei wind & wetter um sich um die viecher zu kümmern. Weitgehenst ohne technische hilfmittel. Nur mit der hand am arm.
__________________
gruß
mogusch

ist nicht das ganze leben survival?
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  #9  
Alt 12.05.2014, 20:31
Zeline Zeline ist offline
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Hallo,
nun ist mehr als ein Jahr Zeit vergangen und mir ist die Idee noch immer nicht aus dem Kopf gegangen. In einem Jahr habe ich mein Abitur und dann soll es losgehen.
Mein Plan hat sich allerdings etwas geändert.
Der Hund fällt wohl weg, da ich keinen Hund habe und mir die Ernährung von eben diesem Hund zu kompliziert würde. Auch will ich nicht unbedingt jede Nacht in freier Wildbahn campen sondern nach Work and Travel Prinzip ein paar Tage irgendwo bleiben und gegen Kost und Logis dort mit anpacken.
Ich war inzwischen auf diversen Wanderritten und werde wohl wirklich ein Pferd mitnehmen, da bin ich mir allerdings auch noch nicht ganz im Klaren.
Bogenschießen mache ich jetzt fast täglich im Verein und mit Pflanzen kenne ich mich immerhin soweit aus, dass ich immer was essbares finde^^
Mal schaun was aus meinen ganzen Plänen noch so wird, klar ist mir jedenfalls dass ich in die Natur will, immernoch
Ich dachte ich halte euch mal auf dem Laufenden nach so langer Zeit.
Liebe Grüße
Line
__________________
Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben zu geben.
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  #10  
Alt 12.05.2014, 21:27
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Schwefelporling Schwefelporling ist offline
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Schwefelporling Stammes Mitglied
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Hi Zeline,
Pferd, Hund, Bogenjagd... Das hört sich für mich nach Zentralasien an. in manchen Gegenden der Mongolei, Chinas, Kasachstans, Kirgisistans, auch Russlands und sogar Afghanistans kannst du gleichgesinnte Einheimische treffen. Es gibt wirklich noch Menschen dort, die einen Teil ihres Lebens mit jahrtausendealten Traditionen verbringen oder sogar noch weitgehend ursprünglich leben. Ponys spielen eine wichtige Rolle; sie sind mit ihrer Zähigkeit und Anpassungsfähigkeit die passenden Begleiter für dieses Leben. Das Bogenschießen wird als (Krieger-) Tradition gepflegt, gejagt wird mitunter aber eher mit dem Adler.

Es gibt Unternehmen, die grünen Tourismus in diesen Weltgegenden fördern und Gastfamilien vermitteln. Das sind oft Hirten, die in Jurten leben und den Gästen Ponys leihen können. Das ist wohl die einfachste Art, nah an diese Lebensweise heranzukommen und dabei halbwegs authentische Kontakte zu bekommen, kostet natürlich auch gutes Geld. Aber die Pauschaltouristentrips (in der Mongolei oder in Kirgisistan ist das kein typischer Pauschaltourismus) sind nicht billiger und richtig ins Gespräch mit solchen Einheimischen kommt man dabei auch nicht wirklich; da ist alles durchorganisiert und man hüpft halt von Attraktion zu Attraktion mit der Gruppe. Und komplett auf eigene Faust würde ich mich nicht dorthin begeben, das bedarf sehr gründliche Vorbereitung.
Das fängt an mit Reiseführern und Sprachkursen (wohl am einfachsten Russisch, Chinesisch oder Mongolisch, je nach Gegend; aber auch Türkisch kann hilfreich sein). Es sind abgelegene Gegenden, durch die Schmugglerbanden mit Holz, verbotenen Tierpräparaten oder Drogen ziehen, in denen Frauen zuerst geraubt und dann legal geheiratet werden, wo es Dürre- und (im Winter) Kältekatastrophen geben kann, wo man sich mit einem Liter Wasser "duscht". Der Kulturschock für den Europäer ist eigentlich schon da, wenn man sich nur in der Stadt aufhält, aber sich dann alleine in der Steppe durchzuschlagen wäre leichtsinnig. Deswegen finde ich, das eine Gastfamilie nach einem theoretischen Einstieg das passende wäre. einige Wochen bis Monate in diesem halbwegs geschützten Umfeld könnten ausreichen, um gerüstet zu sein für einen freieren Trip. Trotzdem muß man sich dabei noch um Papierkram kümmern, ehe man verschollen ist und das auswärtige Amt sagt "keine Ahnung, wir wissen von nichts und die Provinzverwaltung hat auch nichts davon gehört".
Ich will dich nicht abschrecken, aber Abenteuer und Untergang liegen manchmal einfach zu nah beieinander. Die langweilige Vorbereitung muß man akzeptieren oder ein Ritt durchs französische Zentralmassiv muß als Abenteuer ausreichen.

Geändert von Gurkenbier (16.04.2018 um 15:00 Uhr) Grund: Links zu nicht mehr vorhandenen Bildern entfernt
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natur, pferd, survival, wildnis

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