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Schutzhüttenbau Der erste Schritt in der 'heiligen Reihenfolge', wie die Anordnung der Überlebensmaßnahmen von den amerikanischen Ureinwohnern bezeichnet wurde.

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  #1  
Alt 13.05.2013, 18:14
SurvivalLukas SurvivalLukas ist offline
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SurvivalLukas Stammes Mitglied
Standard Schutz vor Tieren

Hey leute,

ich schreib das einfach mal in diesen Bereich weil es hier meiner Meinung nach am besten hinpasst

Und zwar geht es mir um den Schutz vor Tieren in der Nacht.

Ich würde im Sommer gerne mal einige Nächte draußen im Wald verbringen, nur hab ich da ein wenig Bedenken hinsichtlich der Tiere, die Nachts so im Wald unterwegs sind. Hierbei geht es mir nicht um irgendwelche Krabbeltierchen, sondern mehr um das Thema Wildschweine.

Kann man sich die mit irgendwelchen Tricks vom Leib halten, oder sein Nachtlager so bauen, dass diese gar nicht erst hin kommen? (z.B. erhöht auf einem Baum)
Hattet ihr schon solche Begegnungen gehabt und wenn ja wie häufig is sowas und wie aggressiv sind die Tiere, die nachts im Wald unterwegs sind? Welche sind das alles?
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  #2  
Alt 13.05.2013, 20:06
mogusch mogusch ist offline
Survival
 
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mogusch Stammes Mitglied
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Naja, wildschweine meiden im allgemeinen den menschen weil sie ganz genau wissen wie gut sie ihm schmecken. Und da es sich im sommer nicht vermeiden lässt, daß man "vor sich hin meuchelt" schmecken sie den menschen rechtzeitig & wissen der gefahr. Komischerweise gilt das nicht für die berliner wildschweine. Die scheuen vor gar nix mehr.
Aber schnecken & schnacken werden dich heimsuchen. Evlt. könnten streunende hunde auch ein problem werden. Hier solltest du dir einen knuppel bereit halten & auch vor dem benutzen keinen skrupel haben. Es geht ja hier um dein wohlergehen & du machst das ja auch nur zu selbstverteidigung. Nicht aus bosheit tieren gegenüber.
Eine erhöhte lagerstätte ist sicherlich von vorteil, wenn dich beim aufbau niemand sieht & stört.
Hier wäre eine hängematte von vorteil, weil auch nicht illegal. Zu mind in bad-württ. nicht.
__________________
gruß
mogusch

ist nicht das ganze leben survival?
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  #3  
Alt 13.05.2013, 20:11
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Sigurd Sigurd ist offline
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Sigurd Stammes Mitglied
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Gegen Insekten aller Art ist natürlich ein Feuer ne praktische Lösung. Aber unbedingt beachten dass offenes Feuer im Wald und auch an den meisten anderen Orten die nicht dein Garten sind verboten sind!
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  #4  
Alt 13.05.2013, 20:34
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Mücke Mücke ist offline
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unterirdisch
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`it is easy to be brave from a distance´

THANK YOU
mother nature

i respect you with all my heart
i will `fight´ for you
until i part

BITTE (un)lieber ORF, antworten Sie bevor sie andere Menschen fast killen auf die Frage `Ist da jemand?´ mal selbst mit `Ja - hier ist jemand!´ bei einer `licht ins dunkel´ intiative - und nicht nur wenn sie GELD dafür bekommen.... jemand der von mutter erde den auftrag hat, licht ins dunkel zu bringen. vielen dank. nur falls die KRONE mitliest.
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  #5  
Alt 13.05.2013, 20:52
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Schwefelporling Schwefelporling ist offline
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Schwefelporling Stammes Mitglied
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Ich habe ein paar Erfahrungen gemacht, aber meistens keine schlimmen.
Als ich ungefähr zehn war, habe ich nachts im Zelt mal ein Rudel Ratten zetern gehört. Das Zelt stand neben einem Gebüsch, wo sie dann vorwiegend zu hören waren. Nicht weit vom Zelt lag am nächsten Tag ein toter Bisam oder so etwas im Gras. Aber sonst haben sie keinen Schaden gemacht.

Wildlebende Hunde waren in Portugal häufiger mal in der Umgebung des Lagers zu sehen, die gehen auch an den Müll. Am Baikalsee in Sibirien kam mal einer an die Seite vom Zelt, an der ich leckere Fische im Sand versteckt hatte. Den hab ich mit Anschreien vertrieben.

In Frankreich auf Wiesen kamen nachts mal Wildschweine und einmal morgens auch Kühe. Die Kühe können manchmal etwas trampelig sein, da kann mit Pech das Zelt leiden oder z.B. der Fotoapparat. Die Wildschweine haben nichts gemacht, aber kamen nah ran an das Zelt. Ich hab einfach nur gelauscht, aber ich denke wenn man Krach schlägt, laufen sie weg.

Man kann sich in 15 cm Höhe einen Klingeldraht legen, d.h. eine mit Hilfe von Stöcken über dem Boden verlaufende Schnur, an der z.B. leere Dosen hängen. Wenn nachts irgendein größeres Tier an das Zelt heran tritt, scheppert's und man kann sich bereit halten. Zur Not tun's auch trockene Zweige an den wichtigsten Zugängen, die beim Drauftreten richtig knacken und knistern.
Ich hätte in Europa immer Respekt vor Bären, wo's welche gibt, vor Hunden, und ansonsten eher vor Schlangen und Insekten. In Spanien oder Südfrankreich kann wirklich mal morgens ein Skorpion im Schuh stecken, oder auch nur eine sehr unangenehme Spinne. Man kann aber vor allem von Hobbyjägern oder total bekloppten Grundbesitzern erschossen werden bzw. Opfer von Räubern werden. Und wenn man meint man kann alle Gefahren ausschliessen, beisst einem ein junges Maultier auf der Weide voll in die Hand, so dass man ins Krankenhaus muss (ist mir mal passiert). Aber Wildschweine greifen wohl nur dann an, wenn man sie mit ihren Jungen überrascht, oder beim Jagen, wenn sie die Flucht nach vorn versuchen.
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  #6  
Alt 14.05.2013, 20:56
SurvivalLukas SurvivalLukas ist offline
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SurvivalLukas Stammes Mitglied
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eine erhöhte Liegefläche bauen, wenn einen keiner sieht? Ist sowas denn Illegal oder warum darf einen dabei keiner beobachten?
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  #7  
Alt 15.05.2013, 17:13
mogusch mogusch ist offline
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mogusch Stammes Mitglied
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Ja es ist nicht erlaubt im wald irgend was zu bauen, wenn es nicht zufälligerweise dein waldstück ist. Du hättest es ja auch nicht gern, wenn jemand auf deinem grund & boden sich "häuslich nieder lässt. Auserdem sind da befürchtungen, und warscheinlich sogar zu recht, daß beim bau nicht nur totholz verwendung findet sondern auch frischholz/jungholz. Und wenn´s dumm läuft dann bestimmt gerade so ein jungholz/baum, der für den fortbestand reserviert war.
Deshalb solltest du sowas in einer umgebung bauen, die sehr schwer einsehbar ist & zu einem zeitpunkt wo anzunehmen ist das höchstwarscheinlich niemand mehr im wald ist. Du kannst dir aber bis dahin schon die richtige stelle auskuntschaften & unauffällig das material bereit legen.

Keiner beobachten, beobachtet werden ... es gibt gewisse mitmenschen die sich einen spaß daraus machen dich des nachtens aufzuchen ...

Auserdem ... wenn ich da an die jägerschaft denke ... stell dir vor du sitz in hochsitz, legts für den perfekten blattschuß an & dann wird da nix daraud, weil so ein vollhorst mitten im forst seine bettstatt gebastelt hat. Mittenrein in die perfekte schußbahn.

Im gegensatz ist da eine hängematte schneller auf- & abgebaut. Holz wird auch nicht extra benötigt & die eine nacht wo die bäume die strippe rumhaben bringt sie auch nicht um.
__________________
gruß
mogusch

ist nicht das ganze leben survival?

Geändert von mogusch (15.05.2013 um 23:01 Uhr)
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  #8  
Alt 16.05.2013, 01:25
Halbtags-Fliege Halbtags-Fliege ist offline
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Halbtags-Fliege Stammes Mitglied
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Also was Tiere wie Wildschweine, Rot- und Grauwild, Hase und co. angeht, die werden dich tunlichst meiden. Sind ja nicht blöd die Viecher. Die wissen im Gegensatz zum Menschen, dass man sich ohne triftigen Grund nicht mit anderen anlegt.

Was mir Sorgen bereiten würde wären "zivilisierte" Tiere wie Wildhunde, Ratten und auch Wildtiere wie Dachse. Die sind nicht nur neugierig, sondern auch unwahrscheinlich dreist und stehlen dir dein Essen vor der Nase weg. Selbst wenn du das Zeug in Plastiktüten hast wittern die das, also am besten:

a) mindestens 50 cm tief vergraben da dann die Witterung verloren geht
oder
b) auf einen Baum hängen (mindestens 2 m hab ich mal gehört)

Es soll auch was gegen Wildhunde bringen, das "Revier zu markieren". Einfach in einem Kreis mit 30 m Durchmesser an jeden Baum pinkeln wenn möglich. Und wenn du ganz sicher gehen willst zieh einen 5m Kreis mit Pfefferspray.

Das mit dem Pfefferspray möchte ich dir zwar als Möglichkeit geben, aber bitte davon abraten. Es ist nicht nur ein massiver Eingriff in Flora und Fauna, sondern bleibt noch lange nachdem du weg bist und kann ernsthafte Schäden bei Pflanzenfressern anrichten (wenn die kontaminierte Pflanzen beschnuppern oder sogar essen). Also bitte nur, wenn du dir sicher bist, dass in der Nähe gefährliche/aggressive Tiere sind.

Damit sollte es kein Problem sein, eine Nacht hinter sich zu bringen. Ich hoffe ich konnte helfen.

Lg Fliege
__________________
//"Der Wald liebt oder hasst nicht, er verurteilt nicht, er lässt dich nur deine Aktionen spüren."//

//"Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.

Albert Schweitzer"//
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  #9  
Alt 16.05.2013, 20:51
Benutzerbild von Schwefelporling
Schwefelporling Schwefelporling ist offline
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Zitat:
Zitat von Halbtags-Fliege Beitrag anzeigen
Also was Tiere wie Wildschweine, Rot- und Grauwild, Hase und co. angeht, die werden dich tunlichst meiden. Sind ja nicht blöd die Viecher. Die wissen im Gegensatz zum Menschen, dass man sich ohne triftigen Grund nicht mit anderen anlegt.
Lg Fliege
Ja, und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass auch in Deutschland Grauwild nahe ist, wenn man in der Natur zeltet!
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  #10  
Alt 16.05.2013, 21:30
mogusch mogusch ist offline
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Noch ein wildtier das vlt nicht so gefährlich wird aber dennoch sich immer mehr westwärts verbreitet:
Der Marderhund oder auch Enok (Nyctereutes procyonoides) genannt.

In thüringen & hessen sind sie schon. Bin gespannt wann man den ersten hier in bad.-württ. erlegt od fängt.

Infodienst der Landwirtschaftsverwaltung Baden-Württemberg
" ...
Der Verbreitungsschwerpunkt liegt in Ostdeutschland. Etwa 95% der gesamten Marderhundstrecke fallen allein auf Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Die bundesweite Marderhundstrecke hat sich von 1995 - 1998 fast verzehnfacht (von 398 auf 3.250 Tiere), was auf eine deutliche Bestandessteigerung schließen lässt."

Innerhalb von nur 3 jahren fast verzehntfacht
__________________
gruß
mogusch

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Geändert von mogusch (16.05.2013 um 21:36 Uhr)
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hütte, nacht, tiere, wald

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