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  #1  
Alt 23.02.2015, 16:29
Räubertochter Räubertochter ist offline
Späher
 
Registriert seit: 04.10.2013
Beiträge: 235
Renommee-Modifikator: 5
Räubertochter Stammes Mitglied
Standard Frage an Leute mit Garten

Hey Leute, wir renovieren ein Haus mit einem Garten und werden eine Thujahecke rausreissen. Nun wollen wir etwas anderes halbwegs blickdichtes dort haben (muss ja nicht gleich so blickdicht wie eine Thujahecke sein).

Bekannte von uns hatten mal einen Maschendrahtzaun mit einer langsam wachsenden immergrünen (und rankenden?) Pflanze, die von dem Maschendrahtzaun nichts mehr sehen liess. Ich bin ja kein Freund von Maschendrahtzäunen, aber es sah wirklich gut aus, man musste die Pflanze nur 1-2 Mal im Jahr etwas zurechtschneiden und sie hat auch keinen Platz weggenommen.
(die 1,5 m breite Thujahecke hat Licht und Raum genommen...)

Außerdem war es eine total günstige Lösung. Grün, günstig, einfach, schön, und von der Pflanze wurden immer nur kleine Stücke weggeschnitten durch den langsamen Wuchs.

Kennt jemand etwas, das langsam wächst und rankt? Am besten eine Wildpflanze?
Oder eine andere coole Lösung für einen langen und kostenlosen Gartenzaun? (für Weidengeflecht ist mit der Zaun mit seinen 25 Metern Länge zu lang, macht zu viel Arbeit)

Danke schonmal!
__________________
Überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich,
im Gefuhl der Majoritat, die auf seiner Seite ist.
Johann Wolfgang von Goethe
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  #2  
Alt 24.02.2015, 20:13
Benutzerbild von Schwefelporling
Schwefelporling Schwefelporling ist offline
Späher
 
Registriert seit: 27.01.2012
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Schwefelporling Stammes Mitglied
Standard

Also erstmal vielen Dank, daß ihr die Thujas wegschmeißen wollt. Die sehen nicht nur schlimm aus, sondern haben auch null Nutzen für Natur oder Boden, im Gegenteil. Thujanadeln sind ziemlich giftig.

Clematis an einem Zaun oder an einer anderen Art Rankhilfe wäre vielleicht eine Alternative, die Wildform ist sogar heimisch.
Glyzinie/Blauregen ist wahrscheinlich zu aggressiv im Wuchs für solch einen Zweck, und so giftig wie das ebenfalls starkwüchsige Geißblatt Lonicera Henryi. Efeu wäre eine Möglichkeit, aber es dauert lange, bis es richtig anfängt hochzuranken, und danach überwuchert es auch die ganze Umgebung. Ebenfalls schwer in die Gänge kommt die Kletterhortensie; sie wächst auch am liebsten im Halbschatten. Euonymus fortunei (immergrün) ginge theoretisch, aber es würde von schlechtem Geschmack zeugen... Vielleicht pflanzt ihr euch das, wenn ihr 60 oder 70 seid!
Ich würde also die Clematis nehmen oder den wilden Wein Parthenocissus. Leider ist beides im Winter kahl, man sieht nur noch die Lianen selber und die Früchte.

Ich selber nutze als Sichtschutz zusätzlich zu einem Zaungeflecht aus Ruten und Schnittgut Brombeerranken, die oft auch im Winter noch einige Blätter behalten. Hierbei reden wir aber auch nur von etwa 10m Zaun.
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  #3  
Alt 26.02.2015, 02:11
Hotzenplotz Hotzenplotz ist offline
Jäger
 
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Hotzenplotz Stammes Mitglied
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Brombeere ist ein Scheiss und das kriegt man kaum noch los. Da kann jeder Gartenbesitzer ein Liedchen davon singen. Genauso gehts mir mit Efeu, der jedes Jahr die Mauern und Hauswände neu bewuchert, wenn man nicht aufpasst.
Dann lieber Thuja. Breitet sich nicht unkontrolliert aus und sieht gut aus, sofern man die mindestens jedes Jahr schneidet.
Eine Alternative wäre Bambus. Aber nur solcher, der keine Ausläufer bildet, sonst bringt das auch nur Arbeit. Nicht standortfester Bambus kann ich dagegen nur Masochisten empfehlen, selbst mit Einfassung und allem.
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  #4  
Alt 26.02.2015, 15:43
Räubertochter Räubertochter ist offline
Späher
 
Registriert seit: 04.10.2013
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Räubertochter Stammes Mitglied
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Danke für eure Antworten! Ihr kennt euch ja aus!

Bambus ohne Ausläufer klingt gut! Aber wuchert der nicht total in die Höhe? Muss ich mal googeln...

Ich hab auch noch den Tipp bekommen, Spalierobst zu pflanzen. Auch nicht immergrün und wesentlich teurer als zuerst gewollt, aber bei dem Gedanken an 25m Spalierobst läuft mir jedesmal das Wasser im Mund zusammen.

Allerdings müsste dann wohl der Boden aufbereitet werden nach der Thuja...
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Johann Wolfgang von Goethe
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  #5  
Alt 26.02.2015, 20:33
Hotzenplotz Hotzenplotz ist offline
Jäger
 
Registriert seit: 01.10.2014
Beiträge: 43
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Hotzenplotz Stammes Mitglied
Standard

Bambus gibts unzählige Arten und nicht jede wird gleich 10m gross. Man kann ihn einfach zurückschneiden. Infos gibts reichlich im Internet, auch was am geeignetsten ist.
Spalierobst habe ich hier auch, aber die Bäume wurden vor meiner Zeit gepflanzt, deshalb kann ich nicht viel dazu sagen. Ausser dass die Pflege problemlos ist und es jedes Jahr Äpfel und Birnen gibt.
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  #6  
Alt 26.02.2015, 21:26
Benutzerbild von Schwefelporling
Schwefelporling Schwefelporling ist offline
Späher
 
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Schwefelporling Stammes Mitglied
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Problemlos, schön buschig und nicht zu hoch sind beim Bambus viele Fargesia- Arten.
Tatsächlich würde ich nach den Thujas vernünftigen Boden einarbeiten; dabei vorher den PH Wert messen und bei der Neupflanzung auch berücksichtigen, wie ausgetrocknet die Stelle wahrscheinlich ist.
Als heimische, halbwegs langsam wachsende Heckenpflanze würde ich ansonsten Eibe (Taxus) verwenden. Die ist natürlich auch giftig, aber sieht etwas "natürlicher" aus als Thuja. Ich habe bei mir unter anderem Hainbuche, Weißdorn und Feldahorn, das sind typische Pflanzen für Landschafts- und Bauernhecken, aber man muß sie schon recht viel pflegen- bei wenig Platz heißt das zweimal im Jahr schneiden.

Guck Dir die Clematis auf jeden Fall mal an, ob sie Dein Fall sein könnte. Wie gesagt wächst sie bei uns auch wild. damit Dein Zaun schnell genug damit berankt wird, würde ich schon so drei Stück pro Meter pflanzen.
Als Naturbursche würde ich ja eine Hecke aus heimischen Pflanzen oder sogar eine freiwachsende Vogelschutzhecke (mit Haselsträuchern, Schlehen und so weiter) jeder anderen Form vorziehen, aber im beengten Siedlungsbereich muß man meist Kompromisse eingehen...
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