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survival 01.11.2004 15:15

Kritischer Film FAHRENHEIT 9/11
 
Hallo!

Heute kommt ein kritischer Film in ORF 1 um 20 Uhr 15min

FAHRENHEIT 9/11
DER UMSTRITTENSTE FILM DES JAHRES ALS DEUTSCHSPRACHIGE TV-PREMIERE

Michael Moores polemische Auseinandersetzung mit der amerikanischen Präsidentschaft und dem Krieg im Irak sorgte seit seiner Premiere bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes für Furore.

Javanoth 04.11.2004 11:37

Hmmm...

Nachdem ich schon von "Bowling for Columbine" begeistert war musste ich natürlich, auch schon wegen der Wahl am nächsten Tag in der USA, den Film anschaun...

Und, ich versuch das ganze mal kritisch zu beurteilen, war zum Teil beeindruckt von dem Stil Moores und den zum Teil heftigen Aussagen des Films.
Ganz ehrlich war ich einige Male von den extrem polemisch formulierten Aussagen schockiert. Mein Grundgedanke ist hier vielleicht: "Man kann das Böse nicht mit Bösem bekämpfen", auch wenn andere sagen das man Feuer sehr wohl mit Feuer bekämpfen kann und soll. Mich hat es hin und wieder gestört, das Moore einfach dermaßen draufgehauen hat das es schwer war die wirklichen Details und Hintergründe herauszufinden. Und ich bin überzeugt, das einige Passagen einfach nicht korrekt dargestellt, überzogen waren und somit den Blick für andere 'Seitenhiebe' auf Mr. Texas verschleierten um diese auch als solche zu erkennen...

Wenn dieser ganze Film auf Wahrheit basiert, alles darin belegbare Fakten darstellen dann, so glaub ich mal, hätte es schon lang einen Richtungsweisenden Wechsel in der Amerikanischen Politik gegeben.

Vom erzählerischen Stil bin ich allerdings beeindruckt, denn, auch schon wie nach Bowling for Columbine verspürte ich eine Traurigkeit und auch eine Wut auf diese Nation, die es sich zu Devise gemacht zu haben scheint, erst zu Schiessen und dann zu Reden/Fragen. Moore versteht es durchaus einen Blickwinkel einer Münze mit zwei Seiten so darzustellen, das man die andere Seite der Münze gar nicht mehr sehen kann/will. So ist der Film durchaus geeignet eine individuelle Abneigung gegen Bush noch zu steigern...

Ob jedoch ein Kritisch denkender Mensch, der sich mit der amerikanischen Politik, dem Werden und Walten der Familie Busch und der augenblicklichen Weltpolitik gut auskennt davon blenden lässt wage ich zu bezweifeln...

Für mich ein gelungener, medienwirksamer Film der allerdings politisch nicht korrekt aufgezogen wurde.

Aber... Moore und politische korrekt?

PS: Und leider hatte er wohl nicht den gewünschten Erfolg wie man, 2 Tage nach der Wahl erkennen kann...

Susanne 04.11.2004 12:26

Hallo Sohn!
Sprichst mir ziemlich aus der Seele mit so ziemlich allen Deinen Aussagen zu diesem nichts desto trotz ziemlich beeindruckenden Film!
Mum


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